
In diesem Video zeigen wir, wie ein häufiges Problem bei der Zerspanung des Werkstoffs ST52 gelöst wird: die Bildung von langen, schwer brechbaren Spänen.
Es handelt sich um einen Adapter, der dazu dient, die Zugstange unserer CMZ-Drehmaschinen mit dem Futter zu verbinden und so das Öffnen und Schließen der Backen zu ermöglichen. Ohne kontrollierten Spanbruch wird die Automatisierung mittels Gantry Loader erschwert. Dank des Oszillationsschnitts beim Gewindeschneiden können wir Späneknäuel beseitigen und einen reibungslosen Produktionsfluss sicherstellen.
Der Oszillationsschnitt beim Gewindeschneiden (OCT) ist eine Bearbeitungsfunktion, die die sinusförmige Oszillation einer Servoachse nutzt, um den Spanbruch beim Gewindeschneiden zu erleichtern.
Diese Technik ermöglicht, den Gewindeschneidzyklus G76 beizubehalten, und vermeidet die komplexe Programmierung, die andere CAM-Lösungen oder Lösungen von Werkzeugherstellern erfordern.
Während die X-Achse in Schnittrichtung oszilliert, wird die Werkzeugbewegung mit der Spindelrotation synchronisiert. Dabei entsteht ein Luftschnitt, wodurch die Späne kontrolliert brechen.
Daher kombiniert der Zyklus zwei Arten von Durchgängen:
Wenn Späne beim Drehen, Stechen oder Gewindedrehen nicht brechen, bilden sich Späneknäuel, die:
Die Vermeidung dieses Problems ist entscheidend, insbesondere in automatisierten Prozessen.
Es ist ganz einfach: Man muss die Option nur mit einem G-Code vor dem Gewindezyklus aktivieren und danach wieder deaktivieren. Der ISO-Zyklus G76 kann verwendet werden.
Vorteile:
Hinweise:
Mit dem Oszillationsschnitt beim Gewindedrehen, erreichen Dreharbeiten an CNC-Drehmaschinen ein höheres Maß an Effizienz, Sicherheit und Automatisierung. In unserem Video können Sie sehen, wie diese Technik die Bearbeitung von ST52 ohne Spanprobleme ermöglicht und Zeit und Ressourcen in Ihrer Werkstatt optimiert.
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