Enrique Lucas CMZ

Wenn ein Freund geht ...

19/05/2022

Eine ungewöhnliche Stille herrscht heute überall bei CMZ. Alle in dieser Familie stehen notgedrungen mit beiden Beinen auf der Erde - Herz und Augen aber blicken gen Himmel. Einer der Unsrigen hat uns verlassen, einer der Großen, eine der tragenden Säulen. Gestern, am 18. Mai, verließ uns unser geschätzter Kollege und Freund Enrique Lucas auf ebenso unbegreifliche wie unerwartete Weise.

Wir vermögen weder Gründe noch Worte zu finden. Enrique war etwas Besonderes. Sein unerschütterlicher Charakter, seine Ausdauer, seine Gewissenhaftigkeit und seine Standhaftigkeit waren die Merkmale einer gefestigten Persönlichkeit. Er erlebte das Wachstum dieses Unternehmens aus der ersten Reihe mit, war ein unbestrittener Protagonist des Wandels.

Er stand für Entschlossenheit und Mut, Beständigkeit und Loyalität und war voller Energie. Keiner wird jemals wieder so durch die CMZ-Flure gehen wie er - fast ohne einen Fuß auf den Boden zu setzen. Und er war ein Visionär. Er wusste, dass etwas unmöglich war und schaffte es trotzdem. Er steigerte das Ansehen unseres Unternehmens auf seine Art und Weise - ohne viel Aufhebens und stets mit vollem Einsatz.

Er lebte sein Leben in raschem Tempo, aber er versäumte nichts. Er ließ sich nichts entgehen. Als junger Bursche kam er aus seinem Heimatort Ermua hierher und wollte die Welt erobern. Und das tat er auch! Jeder Einzelne der über 430 Mitarbeiter an unserem Projekt ist einzigartig und unersetzlich. Natürlich auch Enrique. Wir sind in Gedanken bei seiner Frau, seinen beiden Kindern und der übrigen Familie. Und uns fehlen die Worte.

In einem spanischen Lied heißt es, wenn ein Freund geht, stirbt ein Teil unserer Seele. Welch eindrucksvolle und schmerzliche Wahrheit!

Heute scheint die Sonne und der Himmel ist strahlend blau. Bestimmt hat er etwas damit zu tun. Die plötzliche Leere, die er hinterlässt, ist nicht zu füllen. Wir weigern uns, von ihm in der Vergangenheitsform zu sprechen, denn er ist ein unauslöschlicher Teil von CMZ.

Enrique, du bleibst immer in unserer Mitte.